Baukulturgemeinde
       

Vortrag | Galerie Riedmiller
dash

1 Referent
Peter Matuschka, David Chipperfield
Architects, Berlin; Einführung Dr. Jörg Heiler, Architekt BDA
1 Anschließendes Gespräch
Open End mit Wein und Käse
1 Veranstaltungsort
galerie riedmiller, Thal
Unterthal 33
87730 Bad Grönenbach
Telefon 08334 986151
E-Mail info@galerie-riedmiller.de
1 Veranstalter
galerie riedmiller und das architekturforum allgäu in Zusammenarbeit mit dem TAS – Treffpunkt Architektur Schwaben der Bayerischen Architektenkammer – und dieses Mal auch mit dem Bund Deutscher Architekten BDA.

Paul Nagler, Erster Bürgermeister

Bild rechts oben: Bürogebäude
Moganshan Road, Hangzhou (©
Simon Menges); Bild links oben: Büro
DCA, Berlin, Ansicht erster Hof (©
Simon Menges); Bild unten: Kantine
DCA (© Ute Zscharnt for DCA)

11. November 2016, 19.30 Uhr
dash

Entstehungsprozesse von Architektur

»Die Entstehungsprozesse von Architektur sind für mich immer wieder sehr
faszinierende, intensive Erlebnisse, insbesondere dann, wenn sie zu gebauter
Realität werden. Renzo Piano soll gesagt haben: »Der Beruf des Architekten ist
eine abenteuerliche Tätigkeit: Ein Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst
und Wissenschaft, auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, zwischen
Mut zur Modernität und echter Achtung der Tradition.«
Architektur entsteht nach unserer Erfahrung zunächst einmal in einem
konstanten, nicht immer linearen, spannenden Prozess des Werdens
und Wachsens, der These, Antithese und Synthese. Zwischen den ersten
Ideen und dem fertiggestellten Gebäude liegt häufig ein langer, manchmal
abenteuerlicher Weg der Reifung, Schichtung und natürlich auch der Intuition.
Das Bekenntnis zum gemeinschaftlichen Aspekt der Gestaltung von Architektur
steht dabei im Zentrum jeder Projektarbeit, von der ersten Skizze bis hin zur
Fertigstellung. Das Gegebene und die Grenzen sind aus unserer Sicht prägende
Rahmenbedingungen der Architektur. Das Gegebene und Vorgefundene ist
viel: der Ort, seine Grenzen, die Bauaufgabe, das Baurecht, das Geld, die
Menschen, die planen, die bauen, die das Haus benutzen und bewohnen und
die, die es besitzen. Zu den Rahmenbedingungen gehören in unserem Büro sehr
unterschiedliche Aufgaben in sehr unter-schiedlichen kulturellen Umfeldern. Als
Archi-tekten versuchen wir die Grenzen und das Gegebene zu erkennen und zu
lieben, um daraus ein robustes Konzept zu entwickeln, das das Projekt bis zur
Fertigstellung und darüber hinaus trägt.« Peter von Matuschka

Nach seinem Architekturstudium an der Hochschule der Künste Berlin erhielt
Peter von Matuschka ein Stipendium für die Architectural Association School of
Architecture, London, das er 1995 mit dem Diplom in der Klasse von Prof. Peter
Salter abschloss. Danach war er in mehreren Architekturbüros und freischaffend
tätig. Seit 2002 arbeitet er für DCA in Berlin.

Anhand einiger exemplarischer Projekte, für die er die Projektleitung innehatte,
wird er die Arbeitsweise der David Chipperfield Architects vorstellen, zum Beispiel
den Neubau eines Bürohauses in Hangzhou, China, der 2013 fertiggestellt
wurde, inmitten eines heterogen bebauten Wohn- und Geschäftsquartiers nahe
des beschaulichen Shuyhan Parks, und den Neubau des Folkwang Museums
in Essen, der 2010 fertiggestellt wurde und der den denkmalgeschützten Altbau
ergänzt.

Seit der Gründung im Jahr 1985 hat David Chipperfield Architects ein vielfältiges
und internationales Werk hervorgebracht, darunter Kultur-, Wohn-, Gewerbe-,
Freizeit- und öffentliche Projekte sowie Studien für Masterpläne. Büros in London,
Berlin, Mailand und Shanghai wirken an der großen Bandbreite an Projekten
und Typologien mit. David Chipperfield Architects hat zahlreiche internationale
Preise und Auszeichnungen für herausragende Ent wurfsleistungen erhalten,
darunter 2007 den RIBA Stirling Prize für das Literaturmuseum der Moderne
in Marbach und 2011 den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische
Architektur – Mies van der Rohe-Preis sowie den Deutschen Architekturpreis für
den Wiederaufbau des Neuen Museums Berlin.

 
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November 2016
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Architektur
Vortragsreihe

1 Veranstaltunsort
Hochschule Augsburg
Fakultät für Architektur und Bauwesen
An der Hochschule 1
Gebäude G, Raum G 1.10
1 Vortragsbeginn
jeweils 18.30 Uhr
 

Hochschule Augsburgdash

In der Fakultät für Architektur und Bauwesen startet wieder die alljährliche
Architektur Vortragsreihe. Diesmal werden vier renommierte Architekturbüros von
ihrer Arbeit berichten:

Mittwoch 02.11.2016
Jacques Blumer Atelier 5, Bern
»Wohnen – Ordnung / Struktur / Architektur«

Mittwoch 09.11.2016
Oliver Witan Netzwerk Architekten, Darmstadt
»Unikat und Serie«

Mittwoch 23.11.2016
Alexander Nägele Soho, Memmingen
"Made in Schwaben"

Mittwoch 30.11.2016
Felix Bembé Beer Bembe Dellinger, Greifenberg
»Das Spezifische und was uns daran interessiert«
   
           
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  Baukulturgemeinde
           
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Wanderausstellung 9.–14. Juli 2016
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Die Ausstellung zum
Baukulturgemeinde-Preis 2016
wandert durch das Allgäu.

Erste Station: Pfronten
1 Ort
Bahnhof Pfronten-Ried
Bahnhofstraße 1
1 Zeit
9. Juli – 14. Juli
täglich 14.00 – 18.00 Uhr
Zweite Sation: Holzgünz
15. Juli 2016
Weitere Stationen
im Ost-, Unter-, Ober- und Westallgäu
sind in Planung

Paul Nagler, Erster Bürgermeister

Paul Nagler, Erster Bürgermeister von
Holzgünz

Ausstellungseröffnung | Pfronten-Ried, 8. Juli, 16:00 Uhrdash

Baukulturgemeinde-Preis 2016: dashBaukultur machen Menschen wie du und ich

„Die Aktivierung der Gemeinschaft braucht sichtbare Zeichen“
Paul Nagler, Erster Bürgermeister von Holzgünz

Programm zur Eröffnung der Wanderausstellung
16.00 – 19.00 Uhr Gemeinsamer Stammtisch
— Vortrag von Josef Mathis, Altbürgermeister von Zwischenwasser / Vorarlberg
— Erfahrungsaustausch und Impulsen über qualitätsvolles Bauen mit
interessierten Akteuren aller Gemeinden im Ostallgäu
19.30 Uhr Geselliger Abend der Baukultur
— Grußwort Michaela Waldmann, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Pfronten
— Vortrag von Michael Pelzer, Altbürgermeister von Weyarn / Oberbayern
— Eröffnung der Wanderausstellung durch Paul Nagler, Erster Bürgermeister der
Unterallgäuer Preisträgergemeinde Holzgünz-Schwaighausen
— Musik: Musikschule Pfronten
— Speisen: Schankwirtschaft Wohlfart, Pfronten

Ort
Pfarrheim St. Nikolaus, Dr.-Kohnle-Weg 1, 87459 Pfronten-Ried
Datum
Freitag, 8. Juli 2016
Anmeldung
bitte bis 4. Juli 2016 unter Artikel lesen info@architekturforum-allgaeu.de

Der Baukulturgemeinde-Preis ist eine Initiative von LandLuft Verein zur Förderung
von Baukultur in ländlichen Räumen in Kooperation mit dem architekturforum
allgäu e.V. mit Unterstützung von »Aktiv für Pfronten«
Partner Bayerische Architektenkammer, TAS Treffpunkt Architektur Schwaben shim

linie Besichtigung | 17. Juni 2016 in Ulmdash

Einmalig in Ulm:dash Gartenarchitektur von Kienast

Einer der renomiertesten europäischen Landschaftsarchitekten, Dieter Kienast (1945–1998), ist mit seinem Werk weit über die Schweizer Grenzen bekannt. Kienast ist für die nachfolgenden Generationen Inspirationsquelle und Vorbild für Gärten und Natur. Viele Garteninteressierte wissen nicht, dass Dieter Kienast einen seiner Lieblingsgärten in Ulm realisieren konnte. Es gibt jetzt die einmalige Gelegenheit, den sonst nicht zugänglichen Garten in Ulm zu besichtigen. Auf dem Pavillon genießen Sie bei einem Glas Wein die Aussicht über Ulm und lassen inspiriert von dem Schriftzug „Ogni pensiero vola“ die Gedanken fliegen.

Veranstalter Kooperation von:
— Bund Deutscher Architekten BDA Kreisverband Augsburg-Schwaben.
— architekturforum allgäu
— TAS Treffpunkt Architektur Schwaben der Bayerischen Architektenkammer
Weitere Infos Wilhelm Huber Artikel lesenTelefon 08304 5029
Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde zu begrüßen.

   
           
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  Traumhäuser
           
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„Traumhäuser wiederbesucht“
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Am 23.06.2006 ging die erste Staffel
„Traumhäuser“ mit dem „Holzhaus im
Allgäu“ auf Sendung. Fast genau zehn
Jahre später, am 05.06.2016 startet
der BR nun die Reihe „Traumhäuser
wiederbesucht“, wieder mit dem
„Holzhaus im Allgäu“. Das Haus ist
inzwischen ergraut, die Bauherren sind
unverändert, die Kinder (fast) aus dem
Haus. Was sich sonst noch getan hat
in den letzten zehn Jahren, zeigt der
neue Film.

Ab 5. Juni im BR Fernsehen
immer sonntags um 15.15 Uhr. Ab
17. September laufen die Filme
dann zusätzlich auch auf ARD
alpha, samstags 21.00 Uhr.Nach der
Ausstrahlung sind die Filme zeitlich
unbegrenzt in der BR-Mediathek
abrufbar.

Zehn Jahre „Traumhäuser“
50 innovative Hausprojekte aus ganz
Bayern wurden bisher vorgestellt. 25
davon haben wir nun wiederbesucht.
Wie ist es den Bauherren inzwischen
ergangen? Haben sich Gestaltung,
Materialien und Haustechnik
bewährt? Was würden Bauherren und
Architekten heute anders machen?

Einzigartiges Langzeitprojekt in der schnelllebigen Medienlandschaft
Seit 2006 wurde eine ganze Dekade
bayerischer Bau- und Zeitgeschichte
dokumentiert. Kein anderer
deutschsprachiger Sender kann
ein solches Projekt vorweisen. Die
Geschichten, die dabei entstanden
sind, sind noch viel spannender, als
wir erwartet haben. Neben Entwurf
und Ästhetik des jeweiligen Hauses
geht es auch immer um Themen wie
Energieeffizienz, demoskopischer
Wandel, Wohnen im Alter,
Baugemeinschaften, Nachverdichtung,
Ortsentwicklung und Städtebau usw.
 

Neue Sendereihe | ab 5. Juni 2016, sonntags 15:15 Uhr | BR Fernsehendash

Gute Architektur erkennt man an ihrer dashNachhaltigkeit, gute Gestaltung an ihrerdashZeitlosigkeit, gute Materialien an ihrerdashLanglebigkeit.

Wahre Qualität überdauert alle Trends und Moden. Aber all dies zeigt sich
eben erst im Laufe der Zeit. Seit nunmehr zehn Jahren dokumentiert das BR
Fernsehen in der Reihe „Traumhäuser“ die Entstehung neuer, innovativer
Einfamilienhäuser. Was heute zukunftsweisend erscheint, kann sich morgen als
nicht mehr zeitgemäß herausstellen. Es lohnt sich also, nachzuschauen, wie sich
die in der Reihe gezeigten Projekte über die Jahre gemacht haben.

Jenseits von Hollywood: Das Leben nach dem Happy End
Wie jeder gute Kino-Film enden auch die „Traumhäuser“ immer mit einem
Happy End: Fertigstellung, Einzug – Trautes Heim, Glück allein. Doch wie ging
es danach weiter? Sind die Bewohner noch zufrieden? Haben sich Gestaltung
und Materialien bewährt? Ist das Wohnkonzept aufgegangen? Funktionieren
Haustechnik und Energiekonzept? Und wie hat das neue Haus das Leben der
Bauherrinnen und Bauherren verändert – und umgekehrt. Was würden sie
heute anders machen? Wie verändern sich Nutzungsbedürfnisse im Laufe eines
Menschenlebens? Und welche gesellschaftlichen Entwicklungen sind in der
Architektur ablesbar?

Wie das Leben so spielt
Die Kamerateams der „Traumhäuser“ schwärmen wieder aus in Städte und
Dörfer, in Ortszentren und Randgebiete. Und siehe da: die Häuser, die sie
vorfinden und ihre Bewohner haben unendlich viele Geschichten zu erzählen.
Manchmal scheint es, als sei die Zeit stehen geblieben, als habe man erst gestern
und nicht vor zehn Jahren die Kamera eingepackt. Manchmal sind Mensch und
Gebäude kaum wiederzuerkennen. Sie stoßen auf schöne und auf tragische
Geschichten, werden mit glückvollen und traurigen Entwicklungen konfrontiert.
Kurz: Die Folgen von „Traumhäuser wiederbesucht“ zeigen nicht nur qualitätsvolle
Architektur, sondern das pralle Leben in all seinen Facetten.

Architektur im Spiegel der Zeit
Langzeitbeobachtungen brauchen Geduld, Ausdauer und viel Zeit. Qualitäten, die
Mangelware sind in einer schnelllebigen Medienwelt. Der BR hat sich die
Zeit genommen, soziale und bauliche Entwicklungsprozesse nachhaltig zu
dokumentieren. Baukultur bildet das Selbstverständnis einer Gesellschaft ab. Mit
„Traumhäuser wiederbesucht“ wird eine Dekade deutscher Kulturgeschichte auf
unterhaltsame und spannende Weise festgehalten.

Weitere Information zur Sendereihe Artikel lesen www.br.de/traumhaeuser

Bilder oben: „Ein Holzhaus im Allgäu“, links im Jahr 2006 (© BR / Severin Vogl)
und rechts nach zehn Jahren, 2016 (© BR / Sabine Reeh)

   
           
Verbietet das Bauen


Verbietet das Bauen

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Veranstalter
dash TAS dash Fachforum dash BDA dash

 

Ausstellung | 06. – 07. April 2016 | Forum Mindelheimdash

Neue Blicke – Leben in Mindelheim

Die Studenten des Studiengangs Architektur der Hochschule Augsburg haben
sich der Altstadt von Mindelheim gewidmet. Angestoßen wurde dieses Thema
vom Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl. Wie definiert sich eine lebenswerte
Altstadt. Ideen zur baulichen Weiterentwicklung ohne Verwertungsdruck sollten
Visionen zum Nachdenken und Diskutieren erzeugen. Der unverstellte Blick der
Studenten hat spannende und diskussionswürdige Ergebnisse erbracht:
1 Neues Leben in der Altstadt Mindelheim, Bachelorarbeit
1 Baulückenmodelle, Vorarbeit zur Bachelorarbeit
1 Visuelle Kommunikation im öffentlichen Raum
1 Jesuitenkolleg, Studienarbeiten "Bauen im Bestand"
1 Mindelheim erkunden, Fotokurs
Studenten und betreuende Professoren stellen die Projekte vor und stehen für
Diskussionen zur Verfügung. 1 Ausstellungseröffnung: 06.04.2016, 19.00 Uhr,
Ort: Forum Mindelheim, Theaterplatz 1, 87719 Mindelheim, Dauer: bis 07.04.2016


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Diskussionsrunde | 4. April 2016 | 19.00 – 22.00 Uhr | Kongresshalle Augsburgdash

Verbietet das Bauen – oder eine neue Rolle für
dashArchitektinnen und Architekten.

Der Treffpunkt Architektur Schwaben TAS, das Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung Augsburg und der Bund Deutscher Architekten BDA laden ein zur Diskussionsrunde über die Zukunft des Bauens und der damit verbundenen Rolle von Architektinnen und Architekten in der Gesellschaft.

Migration, Klimawandel, Demographie und Digitalisierung können nicht mehr als Überschriften in den Zeitungen bei Seite gelegt werden. Direkt und unausweichlich werden wir alle im Alltag mit diesen Herausforderungen konfrontiert. Unser Lebensweise trägt zu einer ökologischen und ökonomischen – manche sagen gesellschaftlichen – Krise bei. Der Architekt und Publizist Daniel Fuhrhop fordert deswegen: VERBIETET DAS BAUEN!
Dabei geht es nicht um ein passives Erstarren und Nichtstun, sondern um neue Ansätze und Ziele in der Architektur. Welche neue, andere Rolle nehmen hier Architektinnen und Architekten ein? Welche Verantwortungen und Chancen bieten sich für den Berufsstand? Wie muss sich Berufsbild und Berufspolitik verändern? Wie gestalten wir zukünftig Lebensräume, was ja die eigentliche Idee und Aufgabe von Architektur ist?
Die Veranstaltung bettet diese Fragen in den gesellschaftlichen Kontext ein und befasst sich zugleich mit den praktischen Auswirkungen für Architektur und Stadtplanung. Es werden Möglichkeiten und Chancen einer im Alltag als Lebensqualität geschätzten und sinnhaften Architektur für die Gesellschaft und den Berufsstand aufgespürt.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit unseren Kolleginnen, Kollegen und mit allen, die an diesem gesellschaftlich wichtigen Thema interessiert sind.

VERANSTALTUNGSPROGRAMM
Begrüßung
— Frank Lattke, Architekt BDA, Vorsitzender TAS
— Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl
Plädoyer
»» Verbietet das Bauen! — Daniel Fuhrhop, Architekturkritiker und Buchautor
Erwiderung
»» Warum wir eine andere Rolle von Architektinnen und Architekten brauchen
— Dr. Michael Hirsch, Philosoph und Politikwissenschaftler
Diskussion
Daniel Fuhrhop — Dr. Michael Hirsch — Dr. Kurt Gribl, Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg — Karlheinz Beer, Landesvorsitzender BDA Bayern
Moderation
— Roman Adrianowytsch und Dr. Jörg Heiler
Frühlingsfest
— World Café und Verbotene Musik

   
           
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  Bergell
           
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Ruinelli Architetti
dash

Armando Ruinelli, geboren 1954, wuchs in Soglio im Bergell, einem italienischsprachigen Tal des Kantons Graubünden in der Schweiz auf. Nach seiner Lehre und 2-jähriger Berufspraxis als Hochbauzeichner in Zürich kehrte er 1976 in seinen Heimatort zurück. Mit kleinen Aufträgen der Gemeinde startete Ruinelli autodidaktisch als Architekt: zuerst waren es nur eine Mauer, ein Geräteschuppen, dann zwei Häuser in Soglio und ein Anbau an ein Hotel in Vicosoprano. Ruinelli renovierte die Kirche in Soglio, plante eine Schreinerei, einen Bauernhof, eine Turnhalle und restaurierte Bruno Giacomettis Grenzwärterhäuschen in Castasegna an der Grenze nach Italien. 1988 bezog er das eigene Atelier mitten im Dorf.

»Ich fühle mich dem Ort verpflichtet. Form, Material und Funktion müssen exakt zu diesem Ort passen.«

Seit 2000 führt Ruinelli das Büro zusammen mit dem ebenfalls aus Soglio stammenden Fernando Giovanoli als Partner. Zahlreiche Projekte haben sie über die Jahre in Soglio und im Bergell realisiert. Immer ist es die intensive Auseinandersetzung mit einem gegebenen Thema, mit einer Situation, mit der lokalen Tradition, mit den historischen Bautypologien, mit den stimmigen Materialien. In zeitgenössischer Sprache führen sie die reiche Tradition der ursprünglichen Bergeller Bauweise fort. Ruinelli Architetti haben das regionale neue Bauen zu einer Qualität geführt, die weltweit Aufmerksamkeit erregt. Vortragsreisen bis nach Japan, Gastprofessuren in Deutschland, nationale und internationale Jury- und Beratertätigkeiten führen Ruinelli immer wieder hinaus aus dem Bergell. Dennoch weiß er sicher: er bleibt in seinem Heimatort Soglio.
Weitere Informationen unter
Artikel lesen www.ruinelli-associati.ch/de/
 

Ausstellung | 6. Jan – 28. Feb 2016 | Museum der Stadt Füssendash

Im Dialog mit der Tradition —
dash Neues Bauen im Bergell

Das architekturforum allgäu präsentiert die Ausstellung »Im Dialog mit der Tradition – Ruinelli Architetti – Neues Bauen im Bergell« im Refektorium und den angrenzenden Räumen des ehemaligen Benediktiner-Klosters Füssen. In der Ausstellung werden Projekthefte, Pläne, Modelle, ein Materialtisch und Fotos sowie der Bauwelt-Film No. 5 »Armando Ruinelli, der Ortsbaumeister von Soglio« (Deutsche Welle-TV) gezeigt. Aktuell erschien beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege in der Reihe »Der Bauberater« Heft 3/2015: »Bauen im Kontext von Ruinelli Associati Architetti« (an der Museumskasse, 3 Euro).

Dauer der Ausstellung
— 16. Januar bis 28. Februar 2016
Öffnungszeiten
— Freitag bis Sonntag, 13 bis 16 Uhr
Eintritt frei
Sonderöffnungszeiten
— nach Vereinbarung mit dem Kulturamt der Stadt Füssen
     Telefon 08362 903-146
Ausstellungssort
Museum der Stadt Füssen, Lechhalde 3, 87629 Füssen

Freitag 15. Januar 2016, 19:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
— Begrüßung durch Paul Iacob, Erster Bürgermeister der Stadt Füssen
— Einführung durch Franz G. Schröck, architekturforum allgäu
— Werkvortrag von Armando Ruinelli, Sogilo
— Musikalisches Intermezzo: John-Arthur Westerdoll, Violine

Montag 1. Februar 2016, 18:15 Uhr
LeseZeit zum Thema
— Stadtbibliothek Füssen
     in der Orangerie der Bibliothek gibt es einen Büchertisch

Freitag 26. Februar 2016, 19:00 Uhr
Materialgerechtes Bauen im ländlichen Raum
Gesprächsrunde mit:
— Ernst Gamperl, Steingaden
— Karlheinz Gasser, Reuthe/Bregenzer Wald
— Frank Lattke, Augsburg
— Thomas Lauer, München
— Armando Ruinelli, Soglio
— Dr. Bettina Schlorhaufer, Innsbruck
Moderation: Thomas Meusburger, architekturforum allgäu
— Der Abend wird musikalisch live gestaltet von Tobias Meggle (hinterland      records) mit einem DJ-Set aus eigenen Kompositionen

Frühjahr 2016
Exkursion nach Soglio und ins Bergell
— Veranstalter: architekturforum allgäu
— Dauer: 2 Tage, Details werden rechtzeitig bekannt gegeben

Veranstalter
architekturforum allgäu e.V
Kleiner Kornhausplatz 1, 87439 Kempten
Telefon 0831 9900385
Artikel lesen info@architekturforum-allgaeu.de
Artikel lesen www.architekturforum-allgaeu.de

Ausstellungspartner
Bayerische Architektenkammer
TAS Treffpunkt Architektur Schwaben der Bayerischen Architektenkammer
Bund Deutscher Architekten BDA