Kuratorenführungen Sonderausstellung | Schloss Höchstädt | 2. April bis 8. Oktober 2017

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1 So, 7. Mai 2017, 14.00 Uhr
Die Welt im Kleinen – Architekturmodelle aus Schwaben
Der Kurator der Ausstellung, Dipl. Ing. (FH) Daniel Reisch, führt durch die Ausstellung und gibt einen umfassenden Einblick in die Welt der Architekturmodelle. Schwerpunkte der Führung sind dabei insbesondere die Bedeutung des Modells für den Entstehungsprozess von Architektur, die historischen Ursprünge sowie die verschiedenen Einsatzgebiete von Architekturmodellen.

1 So, 2. Juli 2017, 14 Uhr
Denkmäler „en miniature“
Viele historische Bauwerke aber auch alte Stadtstrukturen sind über die Jahre verloren gegangen oder wurden im Lauf der Zeit stark verändert. Durch Architekturmodelle können uns diese vergangenen Zustände aufs Neue räumlich vermittelt werden. Sei es durch die modellhafte Darstellung einer vergangenen Zeitepoche oder aber durch die Rekonstruktion verlorener Bausubstanz. Führung mit Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl.

1 So, 3. September 2017 – 14 Uhr
Das Architekturmodell im Wandel der Zeit
Das Architekturmodell wird seit der Renaissance intensiv im architektonischen Entwurfsprozess genutzt. Die Führung mit Kurator Daniel Reisch gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Herangehensweisen, Materialien sowie Verarbeitungstechniken von historischen und auch zeitgenössischen Architekturmodellen.

Bild oben: Hochschule Augsburg. Es zeigt das Stadtmodell Mindelheim, entstanden im Rahmen eines Entwurfprojektes an der Hochschule Augsburg.

 

Die Welt im Kleinen – Architekturmodelle aus Schwaben

Die Sonderausstellung des Bezirks Schwaben in Schloss Höchstädt vom 2. April bis 8. Oktober 2017 verschafft großen und kleinen Besuchern interessante Einblicke auf zahlreiche Gebäude- und Stadtmodelle. Rund fünfzig Modelle zeigen Beispiele zeitgenössischen Bauens, nicht realisierte Entwürfe oder Utopien sowie historische Bauwerke und alte Stadtstrukturen.

Architekturmodelle liefern uns umfassende und weitreichende Informationen über räumliche Zusammenhänge. „Durch den Blick auf das Kleine wird uns begreifbar, was noch nicht existent ist und später in Originalgröße nur durch eine Begehung erfahrbar wird“, begründet Daniel Reisch, Architekt und Kurator der Schau in Höchstädt, deren Faszination. Architekturmodelle üben aufgrund ihrer anschaulich räumlichen Darstellung und der sorgfältigen Ausführung eine intensive und besondere Anziehungskraft auf Groß und Klein aus.

Seit der Renaissance sind uns Architekturmodelle bekannt und bis heute werden sie als Planungsgrundlage für die Architektur- und Stadtplanung benutzt. Dabei stellen Sie neben der Zeichnung das zentrale Darstellungsmedium des Architekten dar und werden nach wie vor als Präsentationsmodelle für zum Beispiel Wettbewerbe, aber auch als Arbeitsmodelle zur Entwicklung und Überprüfung architektonischer Ideen angewandt.

In der Ausstellung auf Schloss Höchstädt wird eine Vielzahl an historischen sowie zeitgenössischen Architekturmodellen aus dem Bezirk Schwaben präsentiert. Die Modelle faszinieren durch die Konzeption der Darstellung, die Qualität der Bearbeitung und ihrer Liebe zum Detail. Die Ausstellung wird ergänzt durch ein umfangreiches Begleitprogramm sowie einen Schülerwettbewerb zum Thema Modellbau.

Familienprogramm
1 23. April 2017 – So, 1 Uhr, Familienführung: Modelle aus Papier, Pappe und mehr
1 30. April 2017 – So, 15 Uhr, Marionettentheater ab 4 Jahren. Theater Knuth: Das magische Baumhaus
1 28. Mai 2017 – So, 15 Uhr, Familienführung: Wir bauen uns unsere Stadt!

Information
Bezirk Schwaben, Daniel Reisch, Telefon 0821 3101404, daniel.reisch@bezirk-schwaben.de, www.hoechstaedt-bezirk-schwaben.de
Ort
Schloss Höchstädt, Herzogin-Anna-Straße 52, 89420 Höchstädt a.d. Donau
Geöffnet
Di – So, 9 – 18 Uhr, Mo geschlossen, an allen Feiertagen geöffnet. Für Gruppen auch nach Vereinbarung. 4,50 €, ermäßigt 3.50 €, Kinder bis 18 Jahre freier Eintritt.

 

 

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Ausstellungen 17. Mai – 24. September 2017 | Leutkirch im Allgäu
Ausstellungsorte
1 Museum im Bock
Gänsbühl 9, Leutkirch im Allgäu
Geöffnet: Mi 14 – 17 Uhr, So- und Feiertage 10 –12 und 14 – 17 Uhr
1 Galerie im Kornhaus:
Kornhausstraße 1, Leutkirch im Allgäu
Geöffnet Mo 9 – 18 Uhr, Mi und Fr 14
– 18 Uhr, Do 10 – 12 und 14 – 19 Uhr,
Sa 10 – 12 Uhr
Besuch der beiden Ausstellungsorte auch auf Nachfrage (im Museum im Bock) möglich.
1 Veranstalter:
Heimatpflege Leutkirch e.V.
1 Info: Michael Waizenegger
Telefon 07561 9824410
info@heimatpflege-leutkirch.de
Artikel lesen www.heimatpflege-leutkirch.de

Rotis und Otl Aicher

Otl Aicher war einer der prägende Grafikdesigner im Nachkriegsdeutschland. Die Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm, die von seiner Frau Inge Aicher-Scholl gegründet wurde, das visuelle Erscheinungsbild der Olympiade im München 1972 mit den Piktogrammen und die Entwicklung zahlreicher Firmenerscheinungsbilder von Deutsche Bank über die Lufthansa bis zum ZDF werden mit dem Namen Otl Aicher in Verbindung gebracht.In Rotis unweit von Leutkirch, lebte und arbeitete Otl Aicher seit Anfang der 1970er-Jahre. Der kleine Weiler wurde damals zum Zentrum der »Gestaltungswelt«. In Leutkirch im Museum im Bock und in der Galerie im Kornhaus veranstaltet die Heimatpflege Leutkirch vom 17. Mai bis 24. September 2017 die Ausstellung »Rotis und Otl Aicher«. Beginnend mit der Geschichte des Weilers Rotis, der urkundlich erstmals 848 erwähnt wird, wird der Weg von Aicher nach Rotis und das Arbeiten und Leben dort beleuchtet. Fotografien, Aussagen von Zeitzeugen und Wegbegleitern geben interessante Einblicke. Gezeigt werden im Museum Skizzen, Ideen und Exponate des Büros für visuelle Kommunikation in Rotis.Im Kornhaus in Leutkirch findet parallel eine Ausstellung von Plakaten des Büro Aichers statt. Beginnend mit Plakaten zur Olympiade im München über Grafiken zur Ausstellung über den Philosophen Willem van Ockham bis hin zu hochwertigen Siebdrucken werden mehrere Dutzend Plakate aus den Jahren 1972 bis 1990 ausgestellt.

       
       
Ausstellung 2. Juni – 2. Juli 2017 | Immenstadt im Allgäu
Ein Ausstellungstitel mit verschiedenen Facetten. Im Zentrum steht jedenfalls die Architektur. In der Ausstellung wird Architektur für den Tourismus gezeigt – von der einfachen Pension bis zum gediegenen Hotel, von der Seilbahnstation bis zu den Architektur- Skulpturen am Timmelsjoch. Die Auswahl der Projekte erfolgt aus dem Blickwinkel der Architektin.

Die gestalterische Qualität der Beispiele und ihr Bezug zu Landschaft und Gebautem stehen im Vordergrund, während die landläufigen Qualitätsstandards des Gastgewerbes ausnahmsweise nicht kommentiert werden. Ausgewählt wurden sowohl neu errichtete Gastbetriebe, wie auch solche, die in historischen Gebäuden residieren. Bei letzteren hat die Anpassung an die Erfordernisse eines modernen Tourismus, auch in Form von minimalen Eingriffen, einen wichtigen Stellenwert.

Qualitätsvolle Architektur hat nur dann Bestand, wenn sie von den BauherrInnen mitgetragen wird. Ihrem Selbstverständnis und ihren Visionen wird im Rahmen zahlreicher Interviews nachgeforscht. In diesem Sinne richtet sich die Ausstellung nicht vorrangig an Planer und Architekten, sondern sie möchte Gastwirten und allen anderen, die im Gastgewerbe tätig sind, als Anregung dienen. Auch die Gäste selbst sind hier gern gesehen: sind es doch auch ihre Erwartungen, die sich in der Architektur für den Tourismus spiegeln.

Susanne Waiz, Architektin, Bozen Kuratorin der Ausstellung

Alpen, Architektur und Tourismus oder auch Architekturtourismus in den Alpen

1 Ausstellungseröffnung | Freitag, 2. Juni 2017 | 18.00 Uhr
Begrüßung durch Franz G. Schröck, architekturforum allgäu, Angelika Blüml, Architektin BDA Augsburg-Schwaben und Anton Klotz, Landrat Oberallgäu
Einführung in die Ausstellung: Susanne Waiz, Architektin, Bozen
Musik: ‚dr‘ Reglar‘. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

1 Gesprächsrunde | Mittwoch, 21.06.2017 | 19.00 Uhr

Regionalmarketing und Baukultur

Welche Rolle spielt Architektur in der Vermarktung der Alpenregion – und speziell in Südtirol, im Tannheimer Tal und im Allgäu? Was können wir voneinander lernen? Mit Impulsvorträgen von:
— Klaus Fischer, Sprecher der Geschäftsführung Allgäu GmbH
— Günter Salchner, Regionalmanager Regionalentwicklung Ausserfern
— N.N., Vertreter/in einer Südtiroler Marketingorganisation
Moderation: Klaus Noichl, Architekt BDA, Oberstdorf
Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Publikums

1 Vortrag | Freitag, 23.06.2017 | 19.00 Uhr

Regeln für den, der in den Bergen baut

Axel Simon, Zeitschrift »Hochparterre«, Zürich erzählt anhand der »Regeln für den, der in den Bergen baut« (Adolf Loos, 1913) von sieben Bauten für Gäste aus den letzten Jahren, die den Tourismus in der Schweiz stärken.

1 Gesprächsrunde | Mittwoch, 28.06.2017 | 19.00 Uhr

Gasträume und Architekturqualität

Lohnt sich eine Investition in Baukultur? Wie sind die Erfahrungen der Betreiber? Was wünscht sich der Gast in Zukunft?
— Johanna Fink v. Klebelsberg, Pension Briol, Barbain/Südtirol
— Dr. Klaus Kessler, Naturhotel Chesa Valisa, Hirschegg/Kleinwalsertal
— Jürnjakob Reisigl, Explorer-Hotels, u.a., Oberstdorf und Nesselwang
Moderation: Marina Hämmerle, Mag. Arch., Lustenau
Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Publikums

1 Ausstellungsort: Grünes Zentrum | Kemptener Straße 39 | Immenstadt i. Allgäu
1 Geöffnet: Mo – Do 7.30 – 16.00 Uhr, Fr 7.30 – 13.00 Uhr, Sa 14.00 – 17.00 Uhr

Bilder oben: © René Riller

     
         
 
           
Baukulturgemeinde-Preis 2016 Ausstellung | Wangen-Deuchelried | 17. März – 30. März 2017
Ort
Dorfgemeinschaftshaus der Ortsverwaltung Deuchelried
1 Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 8 – 12 Uhr
Mittwoch 14 – 17 Uhr
Freitag 8 – 12.30 Uhr
Foto: Roswitha Natter

 

»Wir schonen Flächen und pflegen Raum und Bestand«
Martin Hofmann, Architekt aus Irsee

Baukultur machen Menschen wie du und ich! – das Motto der Ausstellung zum Baukulturgemeinde-Preis 2016. Sie wandert durch die Allgäuer Regionen und macht als vierte Station Halt in Wangen-Deuchelried im Westallgäu. Weitere Stationen der Wanderausstellung werden Marktoberdorf und Memmingen sein. Der Baukulturgemeinde-Preis ist eine Initiative von LandLuft, Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen in Kooperation mit dem architekturforum allgäu e.V.

   
           
thomaswechspreis Ausstellung | Kurhaus Bad Hindelang | 20. März – 07. April 2017    
   
Der thomaswechspreis ist als Architekturpreis für Schwaben anerkannt und etabliert. Er ist ein wichtiger Indikator zeitgenössischer Architektur und ein Spiegel unserer gebauten Baukultur in der Region. Mit ihm wird auf herausragende neue Architektur aufmerksam gemacht und diese einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Artikel lesen www.thomaswechspreis.de

 

Thomas Wechs in Bad Hindelang

Thomas Wechs ist vielen Hindelangern als Architekt bekannt. Die katholische Kirche »St. Jodokus« in Bad Oberdorf wurde ebenso nach den Plänen von Thomas Wechs erbaut wie die katholische »Heilig-Geist-Kirche« in Oberjoch. Geboren wurde Thomas Wechs 1893 in Bad Oberdorf als Sohn einer eingesessenen Handwerkerfamilie von Bau- und Zimmerermeistern. Nach der Zimmermannslehre bei seinem Vater besuchte er die Bauschule in Augsburg und begann 1913 an der Technischen Hochschule in München ein Architekturstudium. Berühmt wurde Wechs als freier Architekt durch den Gewinn des Wettbewerbs für ein Kriegerdenkmal vor dem Armeemuseum (heute Staatskanzlei) in München. In den Folgejahren befasste sich Wechs mit städtebaulichen Konzepten. In den 1930er Jahren lebte Wechs vornehmlich von Kirchenbauten. Insgesamt schuf er ca. dreißig Kirchenneubauten und –erweiterungen. Mit seinen Kirchen, wie etwa Don Bosco in Augsburg, wurde er zum bedeutendsten Kirchenbaumeister der Diözese Augsburg. Er starb 1970 in Augsburg.

Der Bund Deutscher Architekten (BDA) organisiert die Wanderausstellung zum thomaswechspreis, die in der Zeit von 20. März bis 7. April 2017 vor dem Kurhaus Bad Hindelang auf insgesamt sechs Plakatständern in Form von Litfaßsäulen zu sehen sein wird. Artikel lesen http://augsburg-schwaben.bda-bayern.de

1 Ort: Kurhaus Bad Hindelang, Unterer Buigenweg 2, 87541 Bad Hindelang

   
         
 
  Baukulturgemeinde    
       
Ausstellungseröffnung 8. März Ausstellung | Architekturmuseum Schwaben | 9. März – 28. Mai 2017    
   
  Zur Eröffnung der Ausstellung »Alpen
– Architektur – Tourismus – am Beispiel Südtirols« sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
Architekturmuseum Schwaben,
Thelottstraße 11, 86150 Augsburg
Artikel lesen www.architekturmuseum.de/
am-schwaben/home/

Paul Nagler, Erster Bürgermeister

 

Alpen – Architektur – Tourismus –
am Beispiel Südtirols

Die Ausstellung zeigt 23 Beispiele historischer und aktueller Bauten, die im
Kontext des wachsenden Tourismus in Südtirol entstanden. Das Spektrum reicht
von der schlichten Pension bis zum exklusiven Hotel, von der Seilbahnstation
bis zu den avantgardistischen Architektur-Skulpturen am Timmelsjoch. Im Fokus
der Betrachtung stehen dabei auch Fragen der Beziehung von Gebäude und
Landschaft, der Nachhaltigkeit und Ästhetik.
Eine Ausstellung von Kunst Meran, Kuratorin Susanne Waiz, Bozen
Geöffnet: Donnerstag bis Sonntag, 14 – 18 Uhr
Ort: Thelottstraße 11, 86150 Augsburg
Bild oben: Skulptur an der Timmelsjochstraße, Architekt: Werner Tscholl, Foto:
René Riller

   
           
           
Baukulturgemeinde
 
Vortrag | Galerie Riedmiller 11. November 2016, 19.30 Uhr    
   
  1 Referent
Peter Matuschka, David Chipperfield
Architects, Berlin; Einführung Dr. Jörg Heiler, Architekt BDA
1 Anschließendes Gespräch
Open End mit Wein und Käse
1 Veranstaltungsort
galerie riedmiller, Thal
Unterthal 33
87730 Bad Grönenbach
Telefon 08334 986151
E-Mail info@galerie-riedmiller.de
1 Veranstalter
galerie riedmiller und das architekturforum allgäu in Zusammenarbeit mit dem TAS – Treffpunkt Architektur Schwaben der Bayerischen Architektenkammer – und dieses Mal auch mit dem Bund Deutscher Architekten BDA.

Paul Nagler, Erster Bürgermeister

Bild rechts oben: Bürogebäude
Moganshan Road, Hangzhou (©
Simon Menges); Bild links oben: Büro
DCA, Berlin, Ansicht erster Hof (©
Simon Menges); Bild unten: Kantine
DCA (© Ute Zscharnt for DCA)

 

Entstehungsprozesse von Architektur

»Die Entstehungsprozesse von Architektur sind für mich immer wieder sehr
faszinierende, intensive Erlebnisse, insbesondere dann, wenn sie zu gebauter
Realität werden. Renzo Piano soll gesagt haben: »Der Beruf des Architekten ist
eine abenteuerliche Tätigkeit: Ein Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst
und Wissenschaft, auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, zwischen
Mut zur Modernität und echter Achtung der Tradition.«
Architektur entsteht nach unserer Erfahrung zunächst einmal in einem
konstanten, nicht immer linearen, spannenden Prozess des Werdens
und Wachsens, der These, Antithese und Synthese. Zwischen den ersten
Ideen und dem fertiggestellten Gebäude liegt häufig ein langer, manchmal
abenteuerlicher Weg der Reifung, Schichtung und natürlich auch der Intuition.
Das Bekenntnis zum gemeinschaftlichen Aspekt der Gestaltung von Architektur
steht dabei im Zentrum jeder Projektarbeit, von der ersten Skizze bis hin zur
Fertigstellung. Das Gegebene und die Grenzen sind aus unserer Sicht prägende
Rahmenbedingungen der Architektur. Das Gegebene und Vorgefundene ist
viel: der Ort, seine Grenzen, die Bauaufgabe, das Baurecht, das Geld, die
Menschen, die planen, die bauen, die das Haus benutzen und bewohnen und
die, die es besitzen. Zu den Rahmenbedingungen gehören in unserem Büro sehr
unterschiedliche Aufgaben in sehr unter-schiedlichen kulturellen Umfeldern. Als
Archi-tekten versuchen wir die Grenzen und das Gegebene zu erkennen und zu
lieben, um daraus ein robustes Konzept zu entwickeln, das das Projekt bis zur
Fertigstellung und darüber hinaus trägt.« Peter von Matuschka

Nach seinem Architekturstudium an der Hochschule der Künste Berlin erhielt
Peter von Matuschka ein Stipendium für die Architectural Association School of
Architecture, London, das er 1995 mit dem Diplom in der Klasse von Prof. Peter
Salter abschloss. Danach war er in mehreren Architekturbüros und freischaffend
tätig. Seit 2002 arbeitet er für DCA in Berlin.

Anhand einiger exemplarischer Projekte, für die er die Projektleitung innehatte,
wird er die Arbeitsweise der David Chipperfield Architects vorstellen, zum Beispiel
den Neubau eines Bürohauses in Hangzhou, China, der 2013 fertiggestellt
wurde, inmitten eines heterogen bebauten Wohn- und Geschäftsquartiers nahe
des beschaulichen Shuyhan Parks, und den Neubau des Folkwang Museums
in Essen, der 2010 fertiggestellt wurde und der den denkmalgeschützten Altbau
ergänzt.

Seit der Gründung im Jahr 1985 hat David Chipperfield Architects ein vielfältiges
und internationales Werk hervorgebracht, darunter Kultur-, Wohn-, Gewerbe-,
Freizeit- und öffentliche Projekte sowie Studien für Masterpläne. Büros in London,
Berlin, Mailand und Shanghai wirken an der großen Bandbreite an Projekten
und Typologien mit. David Chipperfield Architects hat zahlreiche internationale
Preise und Auszeichnungen für herausragende Ent wurfsleistungen erhalten,
darunter 2007 den RIBA Stirling Prize für das Literaturmuseum der Moderne
in Marbach und 2011 den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische
Architektur – Mies van der Rohe-Preis sowie den Deutschen Architekturpreis für
den Wiederaufbau des Neuen Museums Berlin.

   
           
November 2016 Hochschule Augsburg    
   

Architektur
Vortragsreihe

1 Veranstaltunsort
Hochschule Augsburg
Fakultät für Architektur und Bauwesen
An der Hochschule 1
Gebäude G, Raum G 1.10
1 Vortragsbeginn
jeweils 18.30 Uhr
  In der Fakultät für Architektur und Bauwesen startet wieder die alljährliche
Architektur Vortragsreihe. Diesmal werden vier renommierte Architekturbüros von
ihrer Arbeit berichten:

Mittwoch 02.11.2016
Jacques Blumer Atelier 5, Bern
»Wohnen – Ordnung / Struktur / Architektur«

Mittwoch 09.11.2016
Oliver Witan Netzwerk Architekten, Darmstadt
»Unikat und Serie«

Mittwoch 23.11.2016
Alexander Nägele Soho, Memmingen
"Made in Schwaben"

Mittwoch 30.11.2016
Felix Bembé Beer Bembe Dellinger, Greifenberg
»Das Spezifische und was uns daran interessiert«
   
           
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